INNOVATION

Marcos Morte

Wir bei MORTE stehen für neue Anregungen im Forschungs- und Innovationsbereich offen, mit denen wir Produkte und Serviceleistungen anbieten können, die die Qualität und Produktivität unserer Kunden und der Keramikbranche verbessern.

Marcos Morte. Geschäftsführer.

Die Bemühungen und das Engagement MORTE den Kunden gegenüber zeigen sich an einer konstanten Ausrichtung in allen Unternehmensbereichen, die hauptsächlich von den F+E+I – und Produktionsabteilungen ausgeht.

In den vergangenen 15 Jahren haben wir verschiedene Forschungsprojekte im Rahmen der Zusammenarbeit mit technologischen Forschungsinstituten Universitäten, F+E+I-Abteilungen anderer Unternehmen, Kunden und Lieferanten ausgeführt und damit das interne Know-how bei MORTE verbessert.

Diese Innovationskultur, die zu unserer DNS gehört, bewegt uns zur ständigen Suche nach neuen Werkstoffen, Beschichtungen und Lösungen, welche die Haltbarkeit der einzelnen Mundstückbauteile verbessern, wobei immer an die Rentabilität und an das Angebot von Produkten gedacht wird, die die der Konkurrenz übertreffen sollen.

STÄNDIGE SUCHE NACH WERKSTOFFEN UND BESCHICHTUNGEN

Ausgangspunkt:

Beim Tonextrusionsablauf erfolgt ein schrittweiser Verschleiß der Bauteile (Rahmen, Kerne und Kernhalter), die für die Definition der Geometrie des Keramikteils zuständig sind. Dadurch entsteht ein ständiger Gewichtsanstieg bei den zu extrudierenden Werkstücken, bis die Bauteile ausgewechselt werden.

 

Forschungsansatz:

  • Kontinuierliche Überwachung der Technologien, Werkstoffe, Beschichtungen usw. in Zusammenarbeit mit Lieferanten, Bearbeitungsstätten, Universitäten, Technologiezentren usw.
  • Ausführung vergleichender Untersuchungen, tribologischer Werkstoffkennzeichnung im Labor und Auswertung der Möglichkeiten im Vergleich zur Wirtschaftlichkeit
  • Ausführung von Tests bei Keramikherstellern zur Validierung der Laborergebnisse
  • Regelmäßige Ausführung von F+E+I Projekten mit repräsentativen Einrichtungen, wobei mit wissenschaftlicher Genauigkeit die bei den verschiedenen Werkstoffen und Beschichtungen vorhandenen Möglichkeiten und Technologien anderer Branchen untersucht werden.
  • Bewertung der Prozessindustrialisierung bei MORTE

 

Gefundene Lösungen:

  1. “Ad-hoc”-Rezepturen aus Wolframkarbid -, die sogenannten MOR-05 sind das Ergebnis aus der Zusammenarbeit mit einem (weltweit tätigen) Hersteller und Tests mit verschiedenen Keramiken.
  2. Das extrem abriebfeste Material (AERAD) ermöglicht die Herstellung von Kernhaltern ohne Schweißung mit einer viel höheren Lebensdauer als die restlichen Werkstoffe, die an diesem Mundstückteil verwendet werden.
  3. Der nach einer eigenen Rezeptur hergestellte AECROM Werkstoff mit sehr guter Abriebfestigkeit, der anschließend einer Hartchrombeschichtung unterzogen wird.

NOTWENDIGKEIT:

 

Die parallele Extrusion mehrerer Keramikblöcke oder zahlreicher Mehrfachausgänge verursachte Druckunterschiede in bestimmten Formenbereichen, was bei den Fertigteilen zu leichten Größen- und Strukturunterschieden führte und durch unterschiedliche Verdichtung während der Extrusion bedingt war.

 

Arbeitsweise:

  • Eingehende Untersuchung der Notwendigkeit bei verschiedenen Keramiken, hauptsächlich in Spanien
  • Auswertung unterschiedlicher Alternativen bei der Mundstückkonstruktion
  • Interne Prüfung der Vor- und Nachteile bei der Fertigung, Handhabung und Wartung
  • Ausführung funktioneller Prototypen (Mundstücke)
  • Schutz der Idee anhand des Patents
  • Ausführung von Versuchen bei Keramiken für unterschiedliche Produkte
  • Validierung der Ergebnisse
  • Patenterweiterung auf Frankreich, Italien und Deutschland

 

Erzielte Ergebnisse:

Nachdem mehrere Mundstücke für verschiedene Produkte und Tests mit dem Kunden erstellt wurden, konnte eine Lösung mit einer optimierten Innenkonstruktion erzielt werden, die für Mundstücke mit Mehrfachausgang anwendbar ist und folgende Vorteile zeigt:

 

  • Einheitliche Geschwindigkeit der Stäbe während der Extrusion
  • Durchsatzstabilität der Ausgänge bei schwankenden Arbeitsdrücken
  • Homogene Verdichtung
  • Höhere Qualität der extrudierten Werkstücke
  • Tonflusskontrolle im gesamten Umfang eines jeden Ausgangs

 

Dank dieses Projekts ist es uns gelungen, MORTE zu einer noch effizienteren Organisation zu machen, die um die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit ihrer Kunden bemüht ist.

NOTWENDIGKEIT:

Das schnelle Wachstum des spanischen Keramikmarktes bis 2008 erforderte eine schnelle Reaktion seitens der Mundstückhersteller, die mit einer Qualitätsgarantie für die gelieferten Produkte (Mundstücke und Pressköpfe) einhergehen musste.

MORTE hatte für die Fertigung dieser Produkte einen kleinen Teil des Fertigungsablaufs untervergeben, was in manchen Fällen zu Verzögerungen führte.

Auf der Suche nach wirksamen Lösungen wurde eine eingehende Untersuchung dieser ausschlaggebenden Abläufe ausgeführt.

 

Arbeitsweise:

  • Prüfung von Alternativen für die auszuführende Tätigkeit auf dem Markt
  • Auswertung der Wirtschaftlichkeit der Anlagen im Vergleich zum Kundendienst
  • Auswahl der aufzunehmenden Anlagen
  • Einführung und Schulung des Personals für deren Betrieb und Wartung
  • Nutzung der neuen Anlagen oder Maschinen
  • Änderung des Konstruktions- und Fertigungsablaufs
  • Inbetriebnahme auf Produktionsebene

 

Erzielte Ergebnisse:

In den vergangenen Jahren haben wir folgende Anlagen aufgenommen:

  • Wärmebehandlungslinie für Wärmebehandlung und Einsatzhärtung
  • Kombinierte Linie für Brenn- und Plasmaschnitt

 

Diese Neuaufnahmen kommen unseren Kunden mit folgenden Vorteilen zugute:

  • Höhere Qualität des gelieferten Produktes
  • Verkürzung der Reaktionszeiten bei der Warenlieferung
  • Einheitlichere Härte der Teile, die der Wärmebehandlung unterzogen wurden, insbesondere bei Rahmen, Kernen und Innenstählen
  • Schnellere Inbetriebnahmen und Änderungen

NOTWENDIGKEIT:

Die Komplexität bestimmter Werkstücke, insbesondere der Blockziegel mit Konstruktionen, die eine Vielfalt unterschiedlicher Bauteile und komplexer Geometrien beinhalten, machte eine interne Prüfung unserer Konstruktions- und Produktionsweisen erforderlich, da wir wettbewerbsfähiger werden mussten.

 

ARBEITSWEISE:

  • Untersuchung des Konstruktions- und Produktionsablaufs aller Bauteile des Mundstücks
  • Eignung der verwendeten Maschinen
  • Auswertung der Schneidbedingungen der Werkzeuge
  • Auswertung der Effizienz bei der Programmierung in der Konstruktionsabteilung oder direkt an der Maschine
  • Optimierung der Bearbeitungswege
  • Untersuchung der Referenzsysteme und Teilewechsel
  • Kontrolle der Werkzeuge

 

ERZIELTE ERGEBNISSE:

Schrittweise Einführung einer Reihe von Vorgehensweisen, die unsere Arbeitsweise geändert haben und deren Ergebnisse wie folgt lauten:

  • Senkung der Zeiten bei den Bearbeitungsschritten der Bestandteile des Mundstücks
  • Optimierung der Bearbeitungszeiten
  • Erhöhung der Vielseitigkeit des Maschinenparks des Unternehmens
  • Bessere Auslastung der vorhandenen Ressourcen (Maschinen), was zu einem Anstieg der Produktionskapazität führt
  • Verbesserung der Servicequalität für den Kunden